Hier gibt es „Wohnungen“ für Störche

Vogelschutz Am Sportplatz in Roggden steht jetzt ein Storchennest. Der Sportverein hegt damit besondere Hoffnungen. Warum sich die Lechwerke und die Stadt Wertingen für die Nisthilfe einsetzen.

Auf einem ausgedienten Strommast am Rande des Sportplatzes in Roggden steht jetzt ein neues Storchennest. Den Metallkorb haben Mitglieder und Freunde des Sportvereins mit Weiden und zweijährigem Heu ausgelegt. Sie hoffen nun, dass das Nistangebot von den Störchen angenommen wird und sie noch in diesem Jahr dort brüten. Foto: LEW

VON ULRIKE WALBURG

WertingenRoggden Seit vielen Jahren erfreuen sich die Spieler des Sportvereins Roggden eines besonderen Publikums. Kommen die Spieler aus dem unteren Zusamtal am Sportplatz an und beginnen zu kicken, sind sogleich auch die Weißstörche da. Gleich nebenan, in den Wiesen und Auen nahe der Zusam, sind die großen Vögel auf Futtersuche und schreiten die Feuchtwiesen am Altwasser auf und ab. „Dabei entdecken sie Mäuse und Regenwürmer, Grasfrösche finden sie leider keine mehr, denn es gib sie kaum noch,“ erklärt der Storchenexperte Anton Burnhauser. Auf den Flutlichtmasten am Rande des Spielfelds lassen sich die Störche immer mal wieder nieder und behalten aus der Vogelperspektive „den Überblick über mögliche Futter- quellen“, sagt der Biologe und Ornithologe.„Weißstörche fühlen sichauf einem erhabenen Punkt und inmitten von Menschen sicher vor anderen Tieren und natürlichen Feinden,“ sagt er. Johann Kaim, Vorsitzender des Sportvereins Roggden, erinnert sich an die vergangenen Jahre. „Zurzeit finden zwar keine Spiele statt, doch die Weißstörche sind trotzdem da“, erzählt er. Um die Störche hier sesshaft zu machen, plant der SV Roggden den Bau eines Storchen- nests mit privaten Geldern. Treibende Kraft ist dabei Annette Fürbaß, die sich „schon immer ein Storchennest gewünscht“ hat. Mitten in der Planungsphase kommt unerwartete Hilfe von den Augsburger Lechwerken. Das Unternehmen macht sich im Rahmen seines 120-jährigen Jubiläums für den Vogelschutz stark. Dazu gehört die Installierung von Nisthilfen an Strommasten und Trafostationen und die Isolierung von Leiterseilen an Storchennestern. Impulsgeber ist Josef Nersinger, der sich als Teil des Naturschutzbei- rats beim Landratsamt Günzburg für Vogelschutz engagiert. „Nun erhalten die großen Schreitvögel zwölf Nisthilfen de luxe“, sagt er. In Abstimmung mit dem Storchenexperten Burnhauser werden geeignete Storchengebiete ausgewiesen. Zwölf neue Storchennester für Schwaben sind geplant. Ein Standort ist in Roggden, im Herbst wird ein weiterer Nistkorb in Buttenwiesen installiert. „Der Storch steht für eine intakte Landschaft“, sagt der Storchenexperte. „Roggden ist für die Storchenbesiedelung günstig, die offenen Auen sorgen für einen ausgedehnten Lebensraum der großen Schreitvögel,“ so Burnhauser. Der Storch brauche Platz: „Er kann keinen Blitzstart hinlegen und schreitet in zehn Minuten hundert Meter ab.“

 

Die Nistkörbe aus Metall werden in eigenen Werkstätten der LEW und in der Wertinger Schlosserei Lehnert hergestellt. In Augsburg entsteht die Unterkonstruktion und in der Schlosserei Lehnert der Oberkorb sowie das Montagerohr. Ein Nistkorb kostet zwischen 6000 und 8000 Euro. Finanziert werden die Metallkörbe und das Befestigungsrohr vom Förderfonds des LEWStromprodukts „Strom Regional Natur“. Der Nistkorb ist stabil, hat einen Durchmesser von 1,23 Metern und wiegt 119 Kilogramm. Laut Lehnert ist er aus Vollmaterial hergestellt und hält Jahrzehnte. Die aufwendige Verarbeitung begründet er damit: „Ein Storchennest wiegt allein ohne die Stahlkonstruktion bis zu einer halben Tonne.“ Damit die Nisthilfe lange hält, wird sie verzinkt. Lehnert schweißt gerade an einem Nistkorb, der noch heute verzinkt und in die Nähe von Landsberg ausgeliefert werden soll. Vergangene Woche wurde in Roggden ein Nistkorb aufgestellt. Die Stadt Wertingen ist auch mit im Boot und übernimmt die Haftung für den Horst. Als Vertreter der LEW, des Sportvereins und Hertha Stauch als Umweltreferentin des Stadtrats am Sportplatz eintreffen, übergeben sie gemeinsam das mit Seilen abgesicherte Nistangebot seiner Bestimmung. Nun steht das Nest auf dem Gelände des SV Roggden auf einem Holzmast, der früher Bestandteil einer Freileitung war. Es besteht Hoffnung, dass die Störche noch in diesem Jahr in Roggden brüten und der Horst von den großen Vögeln angenommen wird. Stauch dankt dem SV Roggden und der LEW für die gute Idee und freut sich: „Hier an der Zusam findet der Storch ein gutes Nahrungsangebot.“ Storchenexperte Burnhauser befürwortet den neuen Standort ebenfalls: „Die großen Schreitvögel brüten gerne dort, wo viele Menschen sind, da fühlen sie sich sicher.“  Die Mitglieder des Sportvereins haben den Metallkorb mit einem Weidengeflecht und mit einem Polster aus zweijährigem Heu, Spende eines Roggdener Landwirts, ausgestattet. „Wir wollen damit das neue Nistangebot den Weißstörchen als möglichen Brutplatz besonders schmackhaft machen“, sagt Fürbaß. Laut Burnhauser brüten Weißstörche gerne dort, wo sie auch andere Störche vermuten. Die Sportler hoffen, dass das neue Nest von den Störchen angenommen wird, und verbinden damit den Wunsch auf Nachwuchs für den Verein und für die Ortschaft. „Nachwuchs ist bei uns sehr willkommen“, sagt Johann Kaim als Erster Vorsitzender des SV Roggden.

Schlossermeister Lehnert aus Wertingen fertigt im Auftrag der LEW die massiven Metallkörbe mit einem Durchmesser von 1,23 Metern und einem Gewicht von 119 Kilogramm an. Die stabile Konstruktion soll Weißstörche zum Nisten in das untere Zusamtal locken. Foto: Ulrike Walburg

Laufen für den SVR!

Lieber SVR´ler ,

das Jahr 2020 war für uns alle mit enormen Herausforderungen verbunden. Die Corona Pandemie zwang den SV Roggden im Frühjahr 2020 die Sportanlage zu schließen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Das Leben, wie wir es auf den Sportplätzen gewohnt waren, hat sich schlagartig verändert. Eine Zeit voller Ungewissheit und Sorge um die Gesundheit von Familie, Verwandten, Freunden. Monatelang war es nicht möglich, dass sich die Mitglieder und Freunde des SV Roggden auf dem Sportgelände treffen und gemeinsam Sport ausüben konnten. Zu allem Überfluss hat die Pandemie auch Auswirkungen auf die Finanzen des SV Roggden. Die Haupterlösquellen Jugendturniere, Zuschauereinnahmen sowie der regelmäßige Verkauf von Speisen und Getränken konnte im Jahr 2020 gar nicht oder nur sehr eingeschränkt werden. Nur durch die großartige Unterstützung unserer Sponsoren konnte unser Verein in dieser Zeit überleben. An dieser Stelle möchten sich die Mitglieder des SV Roggden und ich recht herzlich bei dir für die Zuwendungen und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und hoffen weiterhin auf eine exzellente sowie partnerschaftliche Zusammenarbeit!


Da die Pandemie weiterhin anhält und den SV Roggden auch im neuen Jahr hart trifft, sind wir gezwungen kreativ zu denken. Gemäß unserem Motto “SV Roggden – Hier bewegt sich was” rufen wir nun das Projekt “Laufen – für den SVR” ins Leben.


Warum das Projekt? Sport auf dem Vereinsgelände ist aktuell nicht möglich, deswegen haben wir ein Ziel gefunden, sich in den kalten Wochen des Jahres läuferisch ins Zeug zu legen. Wir sind ein Sportverein, also wollen wir
uns bewegen.

Um was geht es? Die Mitglieder des SV Roggden legen sich läuferisch (Joggen oder Spazieren) für 4 Wochen so richtig ins Zeug und versuchen so viele Kilometer wie möglich zu sammeln. Der Startschuss ist noch offen, soll aber zügig umgesetzt werden. Als Minimum sind immer 3 Kilometer zu laufen, sonst zählen die Kilometer nicht.

Wo bitten wir dich um Unterstützung? Der SV Roggden bittet dich, uns für jeden gelaufenen Kilometer einen Betrag deiner Wahl an den Verein zu spenden. Zum Beispiel 0,50 Cent pro gelaufenen Kilometer.


Wofür wird das Geld verwendet? Mit dem Geld versuchen wir die durch die Corona Pandemie entstandenen Verluste etwas auszugleichen. Außerdem wollen wir einen Teil des gesammelten Geldes an eine soziale Einrichtung spenden.


Der SV Roggden hofft dich für dieses Projekt begeistern zu können. Wir als SV Roggden sehen unsere Aufgabe darin, auch in der Pandemie unseren Mitgliedern eine Chance zu bieten sich sportlich zu betätigen. Zusätzlich nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr und spenden einen Teil des Geldbetrages an Menschen, die vielmehr auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Bitte gib mir bis zum 24.01.2021 Bescheid unter Tel. 01732586797 oder per E-Mail (kaimjohann@tonline.de) ob Interesse an einer Unterstützung besteht.

Sportliche Grüße
Johann Kaim
1. Vorstand SV Roggden

 

Die Freude am Hobby steht an erster Stelle

Hatte eine Saison mit viel Spaß am Tennis, die Damen-Mannschaft des SV Roggden. Von links: Jana Gleich, Anja Kaim, Lisa Kling, Laura Gaugler, Nicola Siebenstich und Ulrike Meitinger.

Spielerinnen und Spieler waren froh, dass in einer ungewöhnlichen Saison Duelle möglich geworden sind

Die Punktspiel-Saison 2020 war zu Beginn für die Freunde des gelben Filzballes bekanntermaßen von Unsicherheit geprägt. Die Frage war, ob und wie die Saison überhaupt stattfinden kann. Doch beim SV Roggden war schnell klar, wenn gespielt werden kann, dann sind wir dabei. Und so meldete Johann Kaim, Erster Vorsitzender beim SV Roggden und selbst aktiver Tennisspieler, die üblichen beiden Mannschaften, eine Herren- und eine Damenmannschaft, zum Spielbetrieb an.

„Wir haben ordentlich abgeschlossen und waren happy, dass wir heuer einfach nach den Unklarheiten, ob es überhaupt eine Tennis-Saison gibt, spielen konnten“, erzählt Damen-Mannschaftsführerin Anja Kaim. In der Kreisklasse spielten die jungen Damen, die schon früher als Juniorinnen zusammengespielt haben, eine für alle schöne Saison, geprägt von viel Mannschaftsgeist und Spaß am Spiel. Neuzugang Jana Gleich konnte an Position eins sogar drei Leistungsklassen gutmachen, gewann in der Punktrunde alle Einzel und Doppel und spielt nächstes Jahr mit LK 20. „Ich habe endlich nach langer Zeit wieder Freude am Tennis und konnte das auf dem Platz dann auch in Siege umwandeln.“

Grund zur Freude gibt es auf der gemütlichen Zwei-Platz-Anlage in Roggden außerdem, denn nach dem Lockdown wurde komplett in Eigenleistung die Installation einer Flutlichtanlage verwirklicht.

„Damit können wir die Trainingszeiten jetzt im Herbst für die Kinder und auch die Erwachsenen verlängern, denn bei uns geht es primär um die Lust am Spiel und an der Bewegung. Natürlich will man auch gewinnen, doch im Vordergrund steht, dass sich alle bei uns wohlfühlen“, so Johann Kaim.

Am 27. Oktober 1987 gegründet und seit 1988 mit Spielbetrieb, sind es derzeit beim SV Roggden um die 50 Mitglieder, welche der Tennisabteilung angehören. Davon sind 20 Spielerinnen und Spieler aktiv.

Neue Köpfe im Führungsteam des SV Roggden

Bild oben (von Ernst Reinhardt):

Die neu gewählte Vorstandschaft des SV Roggden. Von links: Bürgermeister Willy Lehmeier, Fußball-Abteilungsleiter Daniel Kolan, Kassiererin Jennifer Hassel, Dritter Vorsitzender Georg Fürbass, Zweiter Vorsitzender Daniel Klaiss, Erster Vorsitzender Johann Kaim, Tennis-Abteilungsleiterin Daniela Schapler, Jugendleiter Tobias Mayr und Schriftführer Bernd Killisperger.
 
 

Vorsitzender Johann Kaim bleibt im Amt, seine Stellvertreter sind nun Daniel Klaiss und Georg Fürbass

Im Mittelpunkt der 73. ordentlichen Generalversammlung des SV Roggden standen die Neuwahlen der Vorstandschaft und Ehrungen für verdiente Mitglieder des Vereins. Nach der Begrüßung und dem Totengedenken ließ Schriftführer Peter Besel in seinem ausführlichen Bericht das Vereinsjahr 2019 mit den vielen Aktivitäten und Höhepunkten noch einmal Revue passieren. Der Kassenbericht wurde von Kassiererin Jennifer Hassel anhand einer Power-Point-Präsentation vorgetragen. Hierin waren alle Posten zum 31.12.2019 aufgeführt sowie sämtliche Guthaben und Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Fußball-Abteilungsleiter Otto Miller berichtete über die erste und zweite Mannschaft und deren aktuellen Stand. Positiv hob Miller die Tatsache hervor, dass sich beim SVR zwei Seniorenteams im Spielbetrieb befinden, die tabellarisch gut dastehen. Er sagte: „In unserem Verein stellt sich nicht die Frage: Bist du schwarz oder weiß, bist du Christ oder Moslem, sondern die Frage, bist du am Sonntag am Sportplatz oder nicht.“ Georg Fürbass berichtete über die Aktivitäten im Jugendfußball. Er dankte allen Helfern, insbesondere Tobias Mayr, der als sein Nachfolger im Amt des Jugendleiters bereits seit Sommer 2019 den größten Teil der Arbeit hervorragend ausführe. Er gab einen Überblick auf die Anzahl der einzelnen Mannschaften und Spielgemeinschaften und lobte deren Zusammenarbeit. Reinhold Wagner berichtete über die Spielgemeinschaft der AH mit dem VfL Zusamaltheim dem TSV Binswangen, dem FC Osterbuch und dem SV Roggden und deren harmonisches Miteinander.

Daniela Schapler gab einen Überblick über die Aktivitäten der Abteilung Tennis wie Vereinsmeisterschaft, das Kindertraining und das Mixed-Turnier. Weiter berichtete sie über die Zusammensetzungen der Damen- und Herrenmannschaften sowie deren Platzierungen und den geplanten Turnieren in 2020.

Das Stadtoberhaupt Willy Lehmeier griff in seiner Ansprache den Satz von Otto Miller auf. Er sagte, dass diese Worte beim SV Roggden nicht nur so gesagt werden, sondern seit vielen Jahren die Integration und das Miteinander auch hervorragend praktiziert werden. Des Weiteren führe er aus, dass die von Otto Miller angesprochene Bereitstellung von Bauplätzen im Ortsteil Roggden für den Verein von wichtiger Bedeutung sind, um jungen Menschen, die in Roggden leben wollen, auch die Möglichkeit dazu geschaffen werden. Die dann das Vereinsleben, auch des Sportvereins beflügeln würde. Willy Lehmeier versicherte, dass diese Dinge im Stadtrat vorangetrieben werden. Zum Abschluss danke er allen, die sich im Verein eingebracht haben und wünschte der ersten Mannschaft viel Erfolg in der Rückrunde.

Turnusgemäß standen Neuwahlen an. Zweiter Vorsitzender Daniel Mayr, Dritter Vorsitzender Florian Stepan und Schriftführer Peter Besel sowie der Abteilungsleiter Fußball, Otto Miller, und dessen Vize Bernd Richter standen für ihre Ämter nicht mehr zur Verfügung. Als Wahlleiter fungierte Bürgermeister Willy Lehmeier. Die Versammlung wählte folgende Mitglieder zur neuen Vorstandschaft: Erster Vorsitzender: Johann Kaim; Zweiter Vorsitzender: Daniel Klaiss; Dritter Vorsitzender: Georg Fürbass; Kassierer: Jennifer Hassel; Schriftführer: Bernd Killisperger.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand eine notwendige Beitragsanpassung im Juniorenbereich an, die von der Versammlung einstimmig beschlossen wurde. Bei den Ehrungen leitete Johann Kaim ein, dass ein Verein durch die Mitglieder lebt und nur durch diese sei ein Verein stark und könne somit Präsenz zeigen. Er dankte den zu ehrenden Mitgliedern für ihre langjährige Treue und überreichte als Anerkennung Urkunden und Anstecknadeln. (pm)

Benefiz-Turnier – Danke!

Danke!

Fanclub Red-White Glammhogga Rudi Tausend Sonnenstr.8
86456 Gablingen 08230/1416 0179/5084313 red-white-glammhogga@web.de

Liebe Sportsfreunde des SV Roggden, lieber Manuel,

der Bayern-Fanclub „Red-White Glammhogga“ aus Gablingen möchte sich hiermit sowohl beim Schirmherrn, Manuel Pfalzgraf, als auch dem SV Roggden für die großzügige Unterstützung anläßlich Eures Benefiz-Turniers über 1.000,– € zugunsten krebskranker Kinder bedanken. Der Betrag ist auf unserem Kinderkonto eingegangen.

Unser Fanclub engagiert sich seit nunmehr 16 Jahren auf der Kinderkrebsstation im Klinikum Augsburg. Krankenhausbesuche, Bescherung am Hl. Abend auf der Station, sowie Fahrten zu einem Heimspiel des FC Bayern zählen zu den Aktivitäten im sozialen Bereich.

Der Betrag wird in die Finanzierung des nächsten Ausflugs mit betroffenen Kindern und ihren Familien in den Skyline-Park im August fließen und kommt also genau zum richtigen Zeitpunkt.

Im Namen des Präsidiums sage ich deshalb vielen Dank für Eure Hilfe und wünsche allen sportlichen Erfolg, aber vor allem Gesundheit.

(Ehrenpräsident Rudi Tausend)

Benefizturnier in Roggden

Fußball Spielen und feiern für einen guten Zweck

Einen Scheck in Höhe von 2300 Euro konnte Sonja Utz vom „Bunten Kreis“ in Empfang nehmen. Bei der Übergabe in Roggden mit dabei waren: (von links) Florian Stepan (Dritter Vorsitzender SV Roggden), Johann Kaim (Erster Vorsitzender SV Roggden), Rudi Tausend und Sponsor Emanuel Pfalzgraf.

Bild: Ernst Reinhardt

Bei Veranstaltung in Roggden gibt es keine Verlierer. 3300 Euro für „Bunten Kreis“ und eine Privatinitiative

 

Als Unternehmer Emanuel Pfalzgraf aus Hettlingen vor Jahren im Rahmen eines privaten Notfalls in der Kinderklinik des Zentralklinikums Augsburg gesehen hatte, welche wichtige Arbeit der „Bunte Kreis“ hier zum Nutzen kranker Kinder leistet, war für ihn klar: „Hier will ich helfen“. Bereits zum dritten Mal hat er deshalb in diesem Jahr wieder ein Fußballturnier organisiert und gesponsert, dessen Gewinn der Stiftung des Bunten Kreises und Rudi Tausend zugute kam.

Gespielt wurde auf dem Sportgelände in Roggden links und rechts des viel besuchten Weizenkarussells mit acht Mannschaften aus der Region. Nach den Vorrundenspielen konnte sich die Heimmannschaft aus Roggden und der TSV Rehling in den Halbfinals für das Finale qualifizieren. Im Spiel um Platz sieben musste sich die einzige reine Hobbymannschaft, die des FC Hettlingen, gegen den FC Osterbuch geschlagen geben. Das spannende Finale konnte der SV Roggden dann mit 3:2 durch sehenswerte Tore für sich entscheiden.

Bei der anschließenden Siegerehrung bedankten sich alle Mannschaften bei Emanuel Pfalzgraf und dem Sportverein Roggden für die tolle Organisation des Turniers. Die Vertreterin des Bunten Kreises, Sonja Utz, war sehr erfreut über das tolle Gelingen und lobte das Engagement der vielen Helfer und der Schiedsrichter, die ohne Spesen die Spiele leiteten.

Nach der Pokalübergabe war aber noch lange nicht Schluss. Das seit dem Vormittag im Grill brutzelnde Spanferkel wurde im Anschluss an die zahlreich gekommenen Gäste serviert. Bei Anbruch der Nacht wurde im Sportheim noch lange an der extra aufgebauten Bar gefeiert und so konnte ein Spendenscheck in Höhe von 2300 Euro an die Organisation des Bunten Kreises sowie 1000 Euro an Rudi Tausend überreicht werden. Der Gablinger Rudi Tausend engagiert sich seit Jahren für todkranke Kinder, organisiert Busse, um diesen den Traum eines FC Bayern-Spiels live in der Allianz-Arena zu ermöglichen und Spieler kennenzulernen. Aufgrund des großen Erfolges waren sich alle Beteiligten einig, dieses Event auch im nächsten Jahr wieder stattfinden zu lassen. (pm)

Ergebnisse, Gruppe A: Hettlingen – Roggden 1:4, Rehling – Wortelstetten 3:2, Roggden – Rehling 1:0, Wortelstetten – Hettlingen 2:2, Roggden – Wortelstetten 2:0, Rehling – Hettlingen 4:0 – Gruppe B: Osterbuch – Zusamaltheim 1:3, Achsheim – Mörslingen 0:0, Zusamaltheim – Mörslingen 2:3, Osterbuch – Achsheim 2:4, Mörslingen – Osterbuch 0:0, Achsheim – Zusamaltheim 3:3 – Halbfinale: Roggden – Mörslingen 1:0, Achsheim – Rehling 1:3 – Platzierungsspiele, Platz sieben: Hettlingen – Osterbuch 0:4 – Platz fünf: Wortelstetten – Zusamaltheim 4:1 – Platz drei: Mörslingen – Achsheim 1:2 – Endspiel: Rehling – Roggden 2:3

Spielplatz auf dem Sportplatz

Bereits bei der offiziellen Übergabe probierten die Kinder die Spielgeräte auf dem Roggdener Anton-Heiß- Sportgelände aus. Das Bild zeigt die Kinder mit (von links) Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier, Sponsor Emanuel Pfalzgraf, Vereinsvorsitzender Johann Kaim und Jugendleiter Georg Fürbass.

Bild: Ernst Reinhardt

In Roggden stehen für die Kinder nun mehrere Spielgeräte bereit. Stadt und Spender hatten das Vorhaben ermöglicht
Der seit längerem geplante Neubau eines Kinderspielplatzes auf dem Roggdener Anton-Heiß- Sportgelände konnte am Wochenende abgeschlossen und seiner Bestimmung übergeben werden. Vereinsvorsitzender Johann Kaim, der mit seinen Helfern viele Stunden in das Projekt investiert hatte, dankte bei der offiziellen Eröffnung allen Helfern und Spendern.

Vor allem Emanuel Pfalzgraf von der Firma Autolackiererei Pfalzgraf, habe mit einer großzügigen Spende maßgeblich zum Kauf dieser tollen Spielgeräte beigetragen, betonte Johann Kaim.

Sein weiterer Dank galt der Stadt Wertingen, die mit einem Zuschuss den Bau dieser am Jugendheim des Vereins platzierten Anlage ebenfalls unterstützt hat.
Im Beisein von Bürgermeister Willi Lehmeier und Sponsor Emanuel Pfalzgraf wurde der Spielplatz nun seiner Bestimmung übergeben. (peter besel)

Jahreshauptversammlung beim SV Roggden

Fußball Roggden Wertingen SV Roggden Sportverein

Beim SV Roggden wurden verdiente Mitglieder geehrt: (von links) Ortssprecher Franz Stepan, Stadtrat Otto Horntrich, Doris Nowak, Wolfgang Nowak, Rene Nowak, Gebhard Wiedemann, Kassiererin Jennifer Hassel, Karl Scheiber, Vorsitzender Johann Kaim und Christian Mayer.

Die Stadt Wertingen unterstützt zwei Projekte des Vereins. In der Jahresversammlung wurden Mitglieder geehrt

Karl Scheiber gehört dem SV Roggden schon 65 Jahre an. In der Generalversammlung des Vereins wurde er wie andere langjährige Mitglieder auch von Vorsitzendem Johann Kaim ausgezeichnet. Zudem freut sich der Verein auf finanzielle Hilfe der Stadt Wertingen bei zwei Projekten.

 

Aus den Berichten des Vorsitzenden und der einzelnen Abteilungsleiter wurde deutlich, dass der SV Roggden „hervorragende Arbeit“ leistet. Dies unterstrich in seinem Grußwort Stadtrat Otto Horntrich in Vertretung von Bürgermeister Willy Lehmeier. Der Stadtrat sagte dem Verein auch die finanzielle Unterstützung der Stadt für zwei Projekte des Vereins zu. Dies sind der Bau einer Bewässerungsanlage für die Fußballfelder und der Bau eines Kinderspielplatzes auf dem Sportgelände.

Peter Besel berichtete über eine Vielzahl von Aktivitäten. Die neu gewählte Kassiererin Jennifer Hassel wies auf die solide Finanzsituation hin. Fußball-Abteilungsleiter Otto Miller erwähnte in seinem Bericht den Finaleinzug der ersten Mannschaft bei der diesjährigen Landkreismeisterschaft im Futsal und den hervorragenden dritten Tabellenplatz in der abgelaufenen Saison.

Jugendleiter Georg Fürbaß stellte heraus, dass allen fußballbegeisterten Kindern die Möglichkeit geboten werden kann, von der G- bis zu A-Jugend in altersgerechten Teams ihrem Hobby nachzugehen. Wermutstropfen der guten Jugendarbeit sei es, so Fürbaß, dass immer mehr Vereine die beim SVR ausgebildeten Jugendlichen abwerben.

Daniela Schapler von der Tennisabteilung erzählte, dass erneut eine Damen- und eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet sind.

Zu den geehrten Mitgliedern gehört auch Gebhard Wiedemann, der 60 Jahre Mitglied im Verein ist. Auf ein halbes Jahrhundert beim SVR kann immerhin schon Heinz Gutekunst zurückblicken; für 40 Jahre Treue zum Verein wurden Jürgen Heiß und Roland Kanefzky gewürdigt.

25 Jahre dabei sind Brigitte Brieden, David Brieden, Christian Mayer, Doris Nowak, Wolfgang Nowak, Rene Nowak und Christian Mayrböck. (pm)